Belle (hg). Am 24.09.2016 kann man am Grundschulstandort Belle des Schulverbundes "Am Silvaticum" zum diesjährigen "Tag der offenen Tür" einen ersten Einblick in den jahrgangsübergreifenden Unterricht der 3. und 4. Klasse bekommen.



Karin Vietmeier, ehemalige Schulleiterin und federführend für das Konzept in der 1. und 2. Klasse, fasste vor 6 Jahren die erfolgreiche Arbeit der Schule mit folgenden Worten zusammen:

"Uns ist sehr wichtig, dass durch einen klaren strukturierten und zielorientierten Unterrichtsaufbau die Kinder stets am Geschehen beteiligt sind. Dies wird durch die hervorragende mediale Ausstattung der Schule unterstützt (30 Computerplätze, dazu in jedem Klassenraum ein Laptop mit Beamer, alle serververnetzt). So lernen die Kinder früh, miteinander zu kommunizieren und sich vor einer groesseren Gruppe sicher zu bewegen. Wir arbeiten aus pädagogischer Überzeugung daher auch jahrgangsbergreifend. Das hat sich, so die positiven Rückmeldungen der weiterführenden Schulen, bewährt. Auch die von uns im Unterricht gepflegten Rituale fördern die weitere Entwicklung der Kinder positiv und geben ihnen das Rüstzeug für die weitere Schullaufbahn."

An dieser Zielsetzung hat sich bis heute nichs geändert, im Gegenteil, die Herausforderungen der Kinder steigen stetig und so bedarf es neuer Wege und Ideen, die nötigen Fähigkeiten allen Schülern vernünftig zu vermitteln.

Die Schulleitung, in Person von Karolin Ellermann, hat im Frühjahr 2015 vom Stadtrat die Aufgabe übertragen bekommen, das hervorragende jahrgangsbergreifende Konzept auch auf den Unterricht der 3. und 4. Klasse zu erweitern. Die entstehende Flexibilität ermöglicht, trotz zahlenmässig kleiner Jahrgänge, einen wirtschaftlich tragbaren und pädagogisch sinnvollen Unterricht zu gestalten.

Dieser wird nun am 24.09.2016 erstmalig vorgestellt. Ein weiterer Aspekt, der für die Beller Grundschule spricht, ist, trotz der Lage am Stadtrand, die unproblematische Erreichbarkeit. Die Schüler werden mit Schulbussen ab Horn aus den Ortsteilen Bellenberg, Billerbeck, Heesten und Leopoldstal sicher abgeholt und wieder zurück gefahren. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, für Eltern von Kindern ausserhalb des Stadtgebietes, einen Fahrtkostenzuschuss zu beantragen. Der Förderverein gewährleistet die beaufsichtigte Betreuung der Kinder bis 16 Uhr. Individuelle Absprachen sind ebenso möglich, wie die Versorgung mit einem ausgewogenen Mittagessen.