Belle (rg). Ende gut - alles gut. Diese Assoziation dränge sich, laut einem Kommentar von Cordula Gröne, auf. Seien doch aber die praktischen Probleme nur am Rande diskutiert worden. Das Prinzip Hoffnung reiche nicht aus für vorausschauendes Handeln.

Recht hat sie und es beginnt nun für uns eine Zeit, die wir zum Füllen der offenen Fragen nutzen möchten. Praktische Schwierigkeiten, wie z.B. der Ausfall von Lehrkräften, sind natürlich Sache der Schulleitung. Das Problem hat man nicht nur in Belle. Allerorts gibt es seit Jahren schlecht funktionierende Methoden diesem Problem zu begegnen. Ein Blick in die Zeitungen offenbart dies. Eine andere Schwierigkeit, sinkende Schülerzahlen, ist in ländlichen Gemeinden auch ein allgemeines Problem. Diesbezüglich gibt es verschiedene Lösungsansätze, die diskutiert werden müssen.

Gerd Detering von den Linken bezeichnet das Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts als "nicht das Optimale". Stefan Ippig (Die Grünen) fragte sich, ob es richtig für die Kinder sei, jedes Jahr in einer neuen Klassenzusammensetzung unterrichtet zu werden. Diese und andere Interpretationen und Fragen mögen von vielen geteilt werden und zeigen in besonderem Maße die Notwendigkeit eines intensiven Dialoges. Das Konzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts wird in vielen Schulen sehr erfolgreich umgesetzt. Diese Beispiele sollten von den beteiligten Personen zunächst betrachtet werden.

Die Grundlagen in Belle sind nun geschaffen, eine Ausarbeitung muss intensiviert werden und berechtigte, kritische Fragen im Dialog beantwortet werden. Wir sind dafür unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Insofern passt vielleicht eine andere Assoziation besser: Aller Anfang ist schwer.